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Der Kreuzweg der Heilung
in Farchant

Ein Projekt, das weitgehend durch die Spendeneinnahmen des Flohmarkts und einzelne Privatspenden finanziert wurde.

Der Kreuzweg der Heilung ist seit März 2025 ein neuer Anziehungspunkt in Farchant. In den Texten spricht und sieht Jesus die Menschen direkt an. Pro Station gibt es eine Bild- und Textafel, die sich ergänzen und beide Tafeln wirken auf ihre besondere Weise.

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Künstlerin Lisa Legner und Initiator Josef Wassermann mit einer Tafel des Kreuzweges

Nach längerer Planung und hervorragender Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister, der Pfarrgemeinde, dem Gemeinderat, der Künstlerin Lisa Legner und verschiedenen Handwerkern erfolgte am 28.03.25 die feierliche ökumenische Einweihung des Kreuzweges.

Der Kreuzweg entlang des Waldsaumweges

Handwerklich wurde der Kreuzweg hochwertig mit Lärchen- und Eschenholz gestaltet. Dadurch fügt er sich harmonisch in den Waldsaumweg mit Blick zum Wettersteingebirge ein. Die Texte wurden vom Garmischer Graveur Andreas Kaufmann eingelasert und dann von der Farchanter Kirchenmalermeisterin Lisa Legner kunstvoll fertiggestellt. Stabile Acrylscheiben mit UV-Schutz sorgen dafür, dass die Tafeln vor Witterungseinflüssen geschützt sind, genauso wie das Kupferdach.

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Kreuzweg am Walsaumweg in Farchant

Die einzelnen Stationen des Kreuzweges

Der Kreuzweg basiert auf den Texten des mittlerweile verstorbenen kroatischen Priesters Prof. Dr. Tomislav Ivancic und den Bildern des ebenfalls verstorbenen kroatischen Künstlers Ivo Juros-Mili. In den 90er Jahren hielt Prof. Ivancic zahlreiche Glaubensseminare in Deutschland. Seitdem begleitet mich, Josef Wassermann, dieser Kreuzweg, weshalb es mir ein Anliegen war, ihn der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zahlreiche positiven Rückmeldungen bestätigen dieses Anliegen.

Ziel und Grundgedanke des Projektes

Der Kreuzweg der Heilung richtet sich an alle Menschen jeglicher Nation und Religion, die über ihr Leben nachdenken möchten und sich möglicherweise in Krisensituationen befinden, jeder Mensch hat ja sein eigenes Kreuz zu tragen. Er lädt dazu ein, zu reflektieren, welche Rolle Gott dabei spielen kann. Angesichts der Tatsache, dass viele Menschen nicht mehr regelmäßig in die Kirche gehen, wurde dieser Kreuzweg in der schönen Natur an einem viel begangenen Weg verortet, um beim Vorübergehen überraschend zu wirken und die Menschen anzusprechen.

Er bietet eine niederschwellige Gelegenheit, sich mit Lebens-und Glaubensthemen auseinanderzusetzen – sei es allein oder in der Gruppe. Auch wurde schon berichtet, dass die Besucher ins Gespräch kamen. Besonders auch Kinder und Jugendliche sollen angesprochen werden, die im Rahmen des Religionsunterrichts, der Kommunion- oder Firmvorbereitung den Kreuzweg gehen. Für evangelische Christen hat der Karfreitag eine besondere Bedeutung. Wie der evangelische Pfarrer Martin Dubberke bei der Einweihung betonte, begegnet man hier Christus auf Augenhöhe. Der Kreuzweg wird nun fester Bestandteil seines Konfirmandenunterrichtes sein.

Auch der katholische Priester, Andreas Lackermeier sieht die Initiative als Bereicherung für das spirituelle Angebot. Die Kirche muss aus ihren Räumen heraustreten und zu den Menschen gehen, der Kreuzweg ist eine Möglichkeit dazu. Er lädt dazu ein, über den Glauben nachzudenken und sich der Kirche bzw. Christus wieder anzunähern.

Ein besonderes Merkmal dieses Kreuzwegs ist die 15. Station, die Auferstehungsstation. Unser Glaube endet nicht im Grab, sondern in der Auferstehung – und das soll hier für die Kreuzwegpilger deutlich werden. Die 15. Station mit Text ist von mir ergänzt worden und ist so nicht im Original zu finden, auch das Bild wurde von der Künstlerin ganz neu gestaltet. Inspiriert wurde ich hier vom Kreuzweg in der Burgrainer Kirche, St. Michael, der ebenfalls eine wunderschöne 15. Station hat. 

Auf den Tafeln finden Sie jeweils das Jerusalemkreuz, eine Erinnerung an den tatsächlichen Kreuzweg, die Via Dolorosa in Jerusalem.

Darüber hinaus soll der Kreuzweg die Menschen verbinden. In diesem Fall verbindet er auch die beiden Ortschaften Farchant und Burgrain.

 

15. Station und Ausgang des Kreuzweges in Farchant

Die 15. Station „Die Auferstehung“ und der Ausgang des Kreuzweges in Burgrain

Spenden für den Unterhalt sind jederzeit willkommen

Bankverbindung:
Spendenkonto: Gemeinde Farchant, Sparkasse Oberland
IBAN: DE11 7035 1030 0018 0096 47
BIC: BYLADEM1WHM
Verwendungszweck: Kreuzweg Farchant

Spendenquittung möglich

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